Archiv | Oktober 2012

Erster Schnee

Als ich Anfang letztes Wochenende zum Fenster hinaus lugte traf es mich wie der Schlag … bereits Ende Oktober der erste Schnee. Na ja, was dem einen Leid ist dem anderen Freud. Meine Tochter war völlig aus dem Häuschen.

Und es gibt noch jemanden, dem die Temperaturen und der Schnee scheinbar nichts ausmacht…. na?

Natürlich meiner Superbeere…hier einige Bilder vom ersten Schnee:

 

Kuschelmilbe und Schmusechlamydie

Ihr fragt euch sicher, ob ich verrückt bin – und was die Überschrift soll.

Ich verrate es euch! Ich habe eben im Netz eine ganz außergewöhnliche Geschenkidee gefunden. Für wen – ok, da streiten sich die Geister…es handelt sich um Plüschtiere, die Mikroben darstellen.

Warum nicht einmal einem Studenten als Gag-Geschenk eine Gehirnzelle schenken? Oder einem Allergiker eine Milbe, sozusagen als humorvolle Versöhnung. Oder man kauft sich die Erkältung und durchsticht sie mit Voodoo – Nadeln.

Es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten … und tatsächlich auch nichts, was es im Netz nicht gibt 😉

 

Schaut selbst mal rein:

http://www.coolstuff.de/Riesenmikroben?utm_source=Facebook&utm_medium=Banner&utm_content=Riesenmikroben1&utm_campaign=Facebook

Hallo mein kleiner grüner Freund

Ich weiß ja, ich habe eigentlich kleinen grünen Daumen. Aber ich liebe Pflanzen um mich herum. Mein Herzblatt stöhnt schon immer auf, wenn ich wieder ein neues (bis dahin meist noch hübsch aussehendes) Pflänzchen angeschleppt bringe.

Aber dieses Mal musste er noch einmal durch.

Schon seit längerem beschäftige ich mich mit dem Thema Aronia und Aronia Nero. Zur Zeit ist die Superbeere ja in aller Munde – im wahrsten Sinne! Als wahre Vitaminbombe wird sie beworben.  Und tatsächlich sind ganz schön viele Inhaltsstoffe in dieser kleinen Beere versteckt. Ganz besonders hoch ist die Konzentration an Vitamin P – was vermutlich auch maßgeblich daran schuld ist, dass die Pflanze resistenter gegen Schädlinge und Umwelteinflüsse ist, als andere Artgenossen.

Kurzum, wenn sie jeder braucht – dann brauche ich die erst recht. Als mein Herzblatt hörte, dass die Apfelbeere auch als Radikalenfänger bezeichnet wird, war auch er überzeugt davon, dass wir nicht mehr ohne leben können! Denn Stress, Elektrosmog, UV-Strahlung und was sonst noch so zur Bildung freier Radikaler notwendig ist, haben wir im Überfluß.

Hätten wir nur noch das Problem mit meinem eher braunen Daumen. Das löste sich aber auch ganz schnell. Denn die sogenannte Elbaronia ist robuster und widerstandsfähiger als ihre Vorgänger! Pflegeleicht wie sie ist, soll sie auch noch mehr Früchte tragen, die dazu noch größer sind und besser schmecken. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird sie der Elbe entlang angebaut. Also quasi fast vor unserer Haustür.

Die Entscheidung ist gefallen!

Endlich klingelte der Postbote und brachte einen riesigen Karton mit. Liegend. Ich fieberte schon beim Quittung unterzeichnen dem Öffnen entgegen und hoffte, dass sie heil angekommen ist.
image

Mein erster Gedanke war, warum wurde kein „Hier oben“ Vermerk drauf geklebt. Als ich den Karton öffnete, wusste ich warum. Die Aronia war in Stroh gebettet wie in Abrahams Schoß.
image

Alle Blätter waren dran, keine Ästchen abgebrochen, nichts. Einfach perfekt.

Neben einer kurzen Schnitterläuterung bekam ich auch eine kurze Pflanz- und Pflegeanleitung mit. Wer es genauer wissen möchte, der kann sich aber auch direkt auf der Internetseite des Anbieters  noch einmal informieren.
image

Jetzt steht sie in unserem Garten und ich warte gespannt darauf, wie die erste Ernte ausfallen wird. Ich kann es kaum erwarten die vielen tollen Rezepte aus dem dazugehörigen Aronia-Rezeptbuch auszuprobieren! Schaut euch das hier mal an … sieht das nicht lecker aus?

Wer mich auf diesem spannenden Projekt begleiten möchte ist herzlich eingeladen. Wie ihr seht habe ich extra für meinen kleinen Schatz eine Kategorie eingerichtet, in der immer die neusten Entwicklungen der Beere zu entdecken gibt.

Ich werde ab und an Bilder und Berichte über das Wachstum, über Erfolge oder Misserfolge (ich hoffe, dass ich das nie tun muss) berichten. Vorbeischauen lohnt sich 😉

Ideen-Overflow

Kennt ihr das Gefühl voller Tatendrang und verdammt motiviert mit dem Bürostuhl hin und her zu ruckeln, den Stift gerade zu legen … noch schnell das Papier ordentlich auf dem Tisch zurecht zu klopfen … dong dong … um dann letztendlich doch noch schnell einen Kaffee zu holen? Vielleicht noch ein Paar Nüsschen? Nüsschen sind immer gut – oder Kekse … ach, am besten beides.

Jetzt aber – man platzt vor Motivation …. und findet keinen Anfang?

Oh ja, noch schnell aufs Klo … dann aber!

Ist euch das schon einmal so ergangen, dass ihr vor lauter Ideen-Overflow gar nicht wusstet wo ihr anfangen sollt? Sozusagen demotiviert von der ganzen geballten Motivation…..  Glaubt mir, das ist mindestens genauso deprimierend wie eine kreative Durststrecke.

Wie schafft ihr es euch auf eine Sache zu konzentrieren, obwohl ihr zig Projekte im Kopf habt? Habt ihr einen Geheimtip für mich??

HILFE!!!

Gute Nacht ❤

eine kleine Knutschkugel blinkt jetzt ganz hell am Himmel

Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit von zwei unfassbaren Todesfällen berichten werde. Erst John Coffey, jetzt Dirk Bach.

Ich wollte es erst gar nicht glauben. Er war noch so jung mit seinen 51 Jahren. Zu den näheren Umständen kann bis jetzt noch nichts gesagt werden – nur soviel: er wurde am 01.10.2012 in einem Hotel-Appartementhaus in Berlin-Lichterfelde tot aufgefunden.

Auf kleinen Theaterbühnen sammelte er Erfahrungen, um dann 1980 mit dem Theaterstück „Geierwally“ seinen großen Durchbruch zu schaffen.

Ab 1992 folgten dann zahlreiche Fernsehshows (Dirk Bach die Show, Dschungelcamp und co.). Auch Filme und Serien füllte er mit lustigem Leben. (Schillerstraße, Lukas, Urmel aus dem Eis, usw.)

Auch als Stimme von Zeichentrickfilmen  liegt er uns heut immer noch im Ohr – was wäre Tom’s „Erdbeermarmeladenbrot mit Honig“ ohne seine Stimme?

Er spielte in Musikclips von Culcha Candela und Luxuslärm mit, er las Hörbücher ein … kurzum, es gab nichts, was er nicht machte und was er nicht beherrschte.

Er heimste viele Preise damit ein – unter anderem den deutschen Comedypreis, die goldene Kamera und den Telestar.

Das er nie einen Hehl um seine Homosexualität machte – sondern sie gezielt einsetzte um sich selbst teilweise auf die Schippe zu nehmen machte ihn so sympathisch.

Noch viele Jahre hätte er mit seinem Engagement füllen können. Leider war seine Lebensuhr am 01.10.2012 abgelaufen. Die Comedywelt trauert um ihn und wir trauern mit!

RIP Dirk Bach